BLOGBEITRAG
26 | 10 | 2009
Meldungen für Lehrgänge und Turniere
Geschrieben von Hermann-Josef Lehsmeister

Die Zeit läuft
Liebe Sportkameraden, um die Arbeit bei Meldungen zu Lehrgängen oder Turniere für uns Ausrichter zu vereinfachen, sowie das allgemeine Verhalten zu überdenken, möchte ich folgende Denkanstöße einmal etwas mehr herausstellen.
Meldungen:
Alle Meldungen sollten richtig und leserlich und soweit wie möglich, auch verbindlich sein. Immer wieder kommt es vor, dass besonders Namen schwer zu lesen sind (weil handschriftlich ausgefüllt), dies führt oft dazu, dass Namen auf den Wettkampflisten und Urkunden falsch geschrieben werden.
Auch sollte bei Meldungen zu den Turnieren alle Einträge gemäß der Ausschreibung ausgefüllt werden, damit es bei den Einträgen in den Wettkampflisten zu keiner Verwechslung kommt. Wer schon einmal Listen geschrieben hat, weiß, wie ärgerlich es ist, Einträge in den Listen ändern zu müssen.
Meldeschluss:
Oft ist festzustellen, dass für einige Verantwortliche der Hinweis auf Meldeschluss, sich dies für sie um ein Fremdwort zu handeln scheint. Für die, die Listen schreiben müssen, ist es immer sehr stressig, wenn Meldungen (unverschuldet) nach Meldeschluss eintreffen und noch bearbeitet werden müssen. Auch ist es oft eine Unsitte, gemeldete Starter/innen am Wettkampftag in andere Listen umschreiben lassen wollen (weil man sich doch „vertan hat“). Bitte auch den Namen der Betreuer angeben.
Sicherheitsabstand an der Wettkampffläche:
Auch hier ist es in vielen Fällen eine Unsitte, sich mit dem ganzen Tross von eigenen Leuten an der Wettkampffläche bzw. Matte einzufinden (man braucht ja so dringend die lautstarke Unterstützung), oder man unterhält sich mal eben, warum gibt es eigentlich einen Betreuer? “Ach ja.., wo ist er denn?“
Verhalten vor dem Start:
“Gleich ist mein Start… – ach Gott.., wo muss ich denn hin, auf welche Wettkampffläche muss ich – wo ist meine Startgruppe??? Wie muss ich die Wettkampffläche korrekt betreten? Wie grüße ich an? Wie muss ich die Wettkampffläche korrekt verlassen?”
Fragen die eigentlich schon im Vorfeld geklärt sein müssen, denn mangelndes Wissen von den Prozeduren führen für den Starter zwangsläufig zu Fehlern, die bei wichtigen Turnieren sogar zu Abzügen in der Benotung im Gesamtbild führen können. Auch das Ordnen der Kleidung vor und nach dem Start, sollte für alle kein Problem sein. Oder doch?
Siegerehrung:
Wie gehe ich zur Siegerehrung? Auch dies sollte für alle Sportler/innen und Betreuer keine große Frage bedeuten- natürlich im Tobok (normale „Kampfkleidung“) oder Trainingsanzug vom Verein/ Schule usw., aber auf keinen Fall in Straßenkleidung. Die auf dem Siegespodest sollten immer warten, bis die nötigen Fotos zur Veröffentlichung gemacht wurden (auch dann wenn die Zeit etwas drängt, man schnell nach Hause will).
Die Siegerehrung ist immer der krönende Höhepunkt des Wettkampfes, darum sollte sie immer in einem würdigen Rahmen durchgeführt werden. Diese Punkte sind bei den meisten Verbänden in der Wettkampfordnung (WO) festgehalten.
Hallenordnung:
Auch dieser Begriff scheint für einige Spezies immer wieder ein Fremdwort zu sein. In allen Sporthallen gibt es feste Hallenordnungen, die Essen und Trinken untersagt. Dennoch gibt es immer wieder diesbezüglich unnötige, nervliche Diskussionen. Zum Beispiel: Warum muss ich Hallenschuhe tragen, wenn ich mich im Innenraum der Halle bewege? Eigentlich Dinge, die allen Sportler/innen und deren Betreuer geläufig sein müssten.
Ebenso die Ordnung in den Umkleideräumen und Duschräumen. Besonders in den Duschräumen! Es geht nicht an, dass Brausen weiter laufen, wenn keiner sie benutzt! So nach dem Motto: es ist ja nicht mein Wasser. Ebenso findet man häufig durch Toilettenpapier verstopfte WC-Anlagen- weil „ einige Spaßvögel „ nichts anders im Kopf haben, als herausfinden zu wollen, was nun passiert.
Bedenken aber nicht, dass sie im Bedarfsfall selbst Opfer ihrer eigenen Dummheit werden können. WC-Anlagen sollten so meine ich, immer pfleglich behandelt werden, damit man sich nicht schon beim Betreten abwendet, die Dringlichkeit des Bedürfnisses hinausschiebt. Jeder sollte wissen: Wir als Veranstalter oder Ausrichter sind für die Einhaltung der Hallenordnung gegenüber der Stadt oder Gemeinde verantwortlich. Kann zu Regressansprüchen, gegenüber dem Veranstalter führen, verursacht durch Einsatz von Reinigungskräften seitens der Kommune.
Doch wer noch nie eine Meisterschaft oder Lehrgang ausgerichtet hat, versteht nicht, was für eine enorme Arbeit und Auflagen der jeweilige Ausrichter bewältigen muss, um eine Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu geben und einen zügigen Ablauf zu gewährleisten.
Darum meine eindringliche Bitte:
Handeln wir alle zum Wohle des Sports und der Allgemeinheit in einem positivem Miteinander und nicht mit einem negativem Gegeneinander.
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