Trainer

The Korean Martial Art Family
Sabonim H.J. Lehsmeister
Bundesverdienstkreuzträger am Bande
Instructor of Martial Arts

 

Hermann-Josef Lehsmeister

Herman-Josef Lehsmeister, geboren am 17. Juni 1941 in Alsdorf. Sein Interesse galt seit jeher dem Sport. Schon mit sechs Jahren begann er sich als Sportler zu betätigen. Sein Interesse galt immer dem Kampfsport. Über Ringen, Judo, Kendo, und Boxen, fand er schließlich im Jahre 1965 zum Taekwon Do.

Er war somit einer der ersten Taekwon-Do Sportler im Raum Aachen und Mitbegründer des Alsdorfer Taekwon-Do Clubs, der als der älteste Taekwon-Do Verein im Raum Aachen gilt. Sein Talent für den Kampfsport machte ihn schnell zum “Meisterschüler” der damaligen koreanischen Großmeister- und krönte seine Ausbildung am 18. Februar 1968 mit der Prüfung zum 1. Dan im Taekwon-Do. Er zählt wohl neben Gert Gazweiler und Heinz Wiesemann zu den ersten. Dan-Trägern Deutschlands. Nach dem er den Alsdorfer Taekwon-Do Verein verließ, gründete er zusammen mit einigen Schülern am 15 Oktober 1969 das Taekwon-Do Center Baesweiler. Im Jahre 1970 erhielt er von Kim Chon Bae von der Korea Taekwon-Do Association den Auftrag zusammen mit den in Deutschland lebenden Großmeister die Verbreitung des Taekwon-Do in Deutschland zu verstärken. Der Anschluß an die IJJL-WTO Sektion Germany und der World -Black Belt Federation führte ihn schließlich zum Bundesbeauftragten für Taekwon-Do. Am 29. 9. 1973 erlangte er schließlich in Hamburg das Instructor Diplom für Asienkampfsport. Im Jahre 1970 wurde er auch zum 1. Dan Hapki-Do geprüft und war der erste Hapki-Do Dan-Träger im Raum Aachen- und übernahm gleichzeitig die Leitung für Taekwon-Do und Hapki-Do in der I.J.J.L. WTO Sektion Germany. Im Jahre 1978 wurde er Landespräsident der I.J.J.L. WTO Sektion Germany. In den Folgejahren legte er natürlich auch seine weiteren Dan-Prüfungen für Taekwon- Do und Hapki-Do ab. Seit Anbeginn seiner Trainerarbeit ist er immer bemüht, die Zielsetzungen der koreanischen Kampfkünste Taekwon- Do & Hapki- Do voranzutreiben gab Lehrgänge, sorgte für Ausrichtung von Meisterschaften.

 

Danausweis der ersten Danprüfung von Hermann-Josef Lehsmeister

Im Jahre 1981 stellte er sich in Duisburg bei der Gründungsversammlung der NWTU zur Wahl und wurde Vizepräsident. Im gleichen Jahr trat er von seinem Amt als Sektionsleiter für Tae Kwon Do in der I.J.J.L. WTO Germany zurück, denn mit dem Übertritt in die DTU & NWTU war ein Fortbestand dieses Amtes nicht weiter möglich. Seinen 4. Dan Taekwon-Do erlangte er … in Amsterdam am 21. Juni 1976 Seinen 4. Dan in Hapki-Do erlangte er … in Gelen – NL am 22. März 1995 Im Jahre 1982 wurde er ebenfalls in Duisburg bei der Gründung des Dachverbandes für Budo Sport NRW zum Vizepräsidenten gewählt.

 

Chun Duk Ki

Chun Duk Ki

Doch in der Folgezeit nahmen all seine Ämter zu sehr seine Freizeit in Anspruch- berufliche und private Interessen mußten oft zurücktreten. darum trat er von seinen Ämtern in der NWTU u. DVB – NRW zurück und widmete sich nur noch dem Amt als Sektionsleiter für Hapki-Do der I.J.J.L. WTO Germany. Für seine Qualität als Trainer im Bereich der Kampfkünste Taekwon- Do & Hapki-Do insbesondere als ein Experte der Selbstverteidigung die ihn im In & Ausland bekannt machten, sprechen allein viele hochkarätige Großmeister wie: Chun Duk Ki, Park Kwan Chul, Park Chang Ho, Ju Joon Wak, Kim Sik Yong, Kwon Jae Hwa, Kim Kwang Wong, Kim Woo Gang. Kim Chul Hwan, Kim Man Kuem, Ko Myung Pal, Seo Myung Soomit denen er zusammenarbeitete. Er genießt einen guten Ruf innerhalb der Fachwelt im In- und Ausland- gilt als “harter Ausbilder” ist aber gleichzeitig beliebt wegen seiner Menschlichkeit und Toleranz gegenüber seinen Schülern und anderen Kampfsportler/innen.

Für seinen Einsatz für die Ziele der asiatischen Kampfkünste und der Jugendarbeit, der Demos zur Hilfe für Krebskranker Kinder, Lehrgänge zur Selbstverteidigung für Frauen, wovon auch der Sender Sat 1 im Jahre 1983 berichtete usw. wurde er mehrfach ausgezeichnet. Doch seine höchste Auszeichnung wurde vom Bundespräsidenten Johannes Rau für die Verdienste um Förderung des Taekwon-Do und Hapki- Do Sportes in Deutschland du dem Bundesverdienstkreuz am Bande im Jahre 2000 zugesprochen und kam im gleichen Jahr auf den Platz Menschen 2000 der Regio Aachen.

Durch sein Engagement für Taekwon-Do – Hapki-Do seinem Einsatz gegen Vorurteile gegenüber den asiatischen Kampfkünste- und der herausstellenden integrativen Wirkung des Sports, vor allem für die Jugend, prägte er maßgeblich die Entwicklung des Taekwon-Do u. Hapki-Do Raum Aachen. Im Raum Aachen wird er respektvoll ” Vater ” des Taekwon- Do & Hapki- Do genannt.

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